In einer der beiden Fachzeitschriften für Osteopathie veröffentlichte Artikel zum Thema Behandlung von Säuglingen:

In den letzten Jahren hat sich das Bild des sogenannten "Schreibabies" stark gewandelt. Was früher als Verdauungsbeschwerden, 3-Monatskolik, oder "das Kind ist noch nicht richtig angekommen" mit der Aussicht auf Verbesserung durch zunehmendes Alter, nicht die angemessene Berücksichtigung als echtes Problem erfahren hat, ist heute mit dem Begriff "Regulationsstörung" eine haltbare Diagnose. Das bedeutet, dass es sowohl von Seiten der Ärzte die Möglichkeit gibt Therapie (Ergotherapie, Osteopathie, Physiotherapie) zu verschreiben, als auch für Therapeuten einen Ansatz zu behandeln und für Eltern gute und praktikable Verhaltensempfehlungen, die tatsächlich hilfreich sind.
"Regulationsstörung" - Hilfe für Eltern und TherapeutInnen bei unruhigen Babies DO 02/2017

Ich habe in den letzten Jahren die Beobachtung gemacht, dass bei der Behandlung der Schädelasymmetrie von Säuglingen die freie Beweglichkeit in den Strukturen des Mediastinums, speziell der die Speiseröhre umgebenden Strukturen, die unabdingbare Voraussetzung für ein gutes und schnelles Ergebnis zu sein scheint.
Da ich dies für eine wichtige Beobachtung halte, die in meiner Arbeit täglich bestätigt wird, möchte ich sie hiermit einer breiteren Öffentlichkeit zur Diskussion stellen.

Die Rolle des Oesophagus bei der Entstehung einer Plagiocephalie beim Säugling

Hier finden Sie den kompletten Text als PDF

aus: Osteopathische Medizin, Heft 3/2007, S. 9-15
mit freundlicher Genehmigung des Elsevier-Verlages
www.osteopathische-medizin.de

Manchmal erzählen Therapeuten den Eltern Dinge, die nicht wirklich durchdacht sind. Das betrifft leider auch Osteopath*innen. Zu einem dieser Fehlgriffe habe ich mich in einem Fachartikel geäußert. Es handelt sich dabei um den in der Osteopathie oft missverständlich gebrauchten Begriff der "Mittelinie".
"Auf der Suche nach der Mittelinie" - eine Auseinandersetzung mit der Sprache von OsteopathInnen bei dem Kontakt mit Eltern DO 04/2010


Methoden der Erkenntnisgewinnung in der Osteopathie

Gemäß der Aufforderung sowohl von Still als auch von Sutherland sollten wir als Osteopathen die Osteopathie in unserem Denken und Handeln weiterentwickeln. Auf der Suche nach einem dazu geeigneten Weg, möchte ich in dieser Serie erst einmal innehalten und begreifen, wie unsere Vorgänger ihre Erkenntnisse gewonnen haben, um dann zu überlegen, wie wir heute daran anknüpfen können.

Hier finden Sie den kompletten Text als PDF

aus: Osteopathische Medizin, Heft 1/2008, S. 24-26
mit freundlicher Genehmigung des Elsevier-Verlages
www.osteopathische-medizin.de


Weitere Artikel zu diesem Thema

hat der Thiemeverlag freundlicherweise als Link zur Verfügung gestellt:

Kaiser, F.: Erkenntnisfindung in der Osteopathie des 20. Jahrhunderts DO 2010/1; 35-37
Kaiser, F.: "Was Sie machen ist doch keine Osteopathie"- Ansätze zu einem konsensfähigen Selbstverständnis DO 2012/1; 12-14