Primum non nocere - zuallererst nicht schaden!

Diese Prämisse der therapeutischen Zunft wird im Augenblick sträflich vernachlässigt. Schon im letzten Jahr, als es hauptsächlich um die Behandlung von COVID 19 ging, war ich fassungslos, zu welchen Aussagen sich die Medienvertreter und die Politiker hinreißen ließen.

Es gibt die Regel in der Medizin immer zuerst die mildesten Mittel zu verwenden:

Was ist mit der Stärkung unseres Immunsystems?

Was ist mit erprobten und gut wirkenden, allerdings preiswerten Medikamenten gegen COVID? Warum wird da nicht geforscht?

Weiterhin kennen wir alle die Meldung bei Werbung für medizinische Produkte: „für Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker“. Es gibt ein Werbeverbot für Medizinprodukte. Bisher waren Ärzte die Vertrauenspersonen, die über die Behandlung im Krankheitsfall entscheiden, jetzt sind es Politiker, die uns mit einer sogenannten "Impfung" in Freiheit und Sicherheit (O-Ton Jens Spahn) bringen wollen.

Früher gab es mal die Freiheit, über die Therapie einer Erkrankung selbst zu entscheiden, zusammen mit dem Arzt unseres Vertrauens, oder sogar mit einem Heilpraktiker, einer Heilpraktikerin. All dies ist durch die aktuelle Politik in Gefahr. Es droht eine Einheitsmedizin, die jede Individualität vermissen lässt. Auch in der Corona-Zeit gab und gibt es unterschiedlich schwere Verläufe - und es wäre angebracht, für jeden Fall die adäquate Behandlung zu suchen. Alle Menschen mit einem noch wenig erprobten und mit vielen Nebenwirkungen behafteten "Impfstoff" vorbeugend zu behandeln, widerspricht einer solchen individuellen Medizin. Viele Menschen, die ich kenne, auch einige Patienten sind sehr verunsichert durch die aktuelle Gesundheitspolitik. Sie haben Angst vor der "Impfung", fürchten aber gleichzeitig Einschränkungen ihrer Freiheit, soziale Ausgrenzung im Freundeskreis oder sogar Nachteile im Beruf. Das kann doch nicht sein, dass eine möglicherweise folgereiche Entscheidung für einen medizinischen Eingriff von solchen Faktoren abhängt. Auch finde ich es nicht angemessen, eine solche Entscheidung auf einem Aldi-Parkplatz oder in einer Döner-Bude zu treffen. Schließlich sprechen die Rote Hand Briefe des Paul-Ehrlich- Insitiuts eine deutliche Sprache. Es gibt sie, die Nebenwirkungen, die u.U. ein Leben für immer verändern, weil bleibende Schäden entstehen.

Sie kennen mich. Sie vertrauen mir seit geraumer Zeit Ihre oder die Behandlung Ihrer Kinder an. Ich habe immer versucht mit aller nötigen therapeutischen Redlichkeit Sie aufzuklären, Ihre Meinungen zu akzeptieren und zu respektieren. Und immer nach bestem Wissen und Gewissen behandelt und beraten. Es geht und es ging mir nie darum in meiner Praxis reich zu werden. Oder Ruhm und Ehre zu gewinnen. Es geht mir um Ihr Wohlergehen und das Ihrer Kinder. Und um eine gesunde Zukunft für uns alle.

Es ist Zeit, nun einen Richtungswechsel in der Gesundheitspolitik zu fordern: alle haben ein Impfangebot erhalten. Das war zu Beginn der Pandemie die Ziellinie. Sie ist errreicht. Jetzt können wir aufhören. Das fordern auch viele Ärtze und ihre Verbände: https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/deutschlands-aerzte-fordern-sofortiges-ende-aller-corona-massnahmen-li.183639 Andere Länder machen es uns vor.

 

//odysee.com/@ovalmedia:d/Nur-ein-kleiner-Pieks:a">https://odysee.com/@ovalmedia:d/Nur-ein-kleiner-Pieks:a

https://www.praxiskollektiv.de/aktuell-corona-update/