Osteopathie-Jetzt, Friederike Kaiser

Osteopathie

Osteopathische Behandlungen werden in den letzten 20 Jahren in Deutschland bei unterschiedlichen Beschwerdeformen zunehmend nachgefragt und angeboten. Zunächst wurden sie hauptsächlich bei akuten und chronischen Beschwerden im Bewegungsapparat eingesetzt – aber ursprünglich gedacht von Andrew Taylor Still, dem Begründer, war  Osteopathie ein ganzheitlicher, auf alle Beschwerdebilder anwendbarer Therapieansatz.

Foto: Dr. Andrew Taylor Still

Osteopathie ist eine Form der manuellen (mit den Händen ausgeübte) Therapie, die Ende des 19. Jahrhunderts in den Vereinigten Staaten von einem Arzt – Dr. Andrew Taylor Still – entwickelt wurde.

Er hatte bei einer Epidemie einen Großteil seiner Familie verloren und suchte, unzufrieden mit dem, was seine zeitgenössische Medizin anbieten konnte, nach einem neuen Begriff von Gesundheit. Osteo – der Knochen (griech.:Osteon)- als Überbegriff für (Binde-) Gewebe und Pathie - der Ausdruck, das Leiden (griech.:Pathos) ist von heute aus gesehen eine etwas unglückliche Wortwahl.

Osteopath/in ist in Deutschland kein anerkannter Beruf. Allerdings haben sich die Verbände in einem Dachverband (BAO) darauf geeinigt, dass sich nur “Osteopath” nennen darf, wer einen festgelegten Ausbildungsweg (s.u.)  abgeschlossen hat.

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